Die kurze Antwort: Kläre vor dem Start vier Punkte grob: Was soll die Website erreichen, welche Seiten braucht sie, welche Inhalte sind schon vorhanden und welches Budget steht zur Verfügung.
Alles Weitere besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch. Du musst dafür noch kein Paket ausgewählt haben.
Schritt 1: Ziele festlegen
Bevor es um Farben und Seiten geht, steht eine einfache Frage: Was soll deine Website erreichen? Die Antwort bestimmt Aufbau, Inhalte und Funktionen.
Typische Ziele kleiner Unternehmen sind:
- mehr Anfragen über das Kontaktformular oder per Telefon
- Terminbuchungen direkt über die Website
- ein seriöser Auftritt, der bei neuen Kunden Vertrauen schafft
- bessere Auffindbarkeit bei Google in deiner Region
- weniger wiederkehrende Fragen am Telefon
Überlege außerdem, wen du erreichen möchtest: Privatkunden oder Unternehmen, Menschen in München oder Kunden in ganz Deutschland? Eine klare Zielgruppe macht es leichter, die richtigen Inhalte und Suchbegriffe zu wählen.
Formuliere dein wichtigstes Ziel in einem Satz, zum Beispiel: „Kunden aus München sollen über die Website direkt eine Beratung anfragen.“ Dieser Satz hilft dir im gesamten Projekt bei Entscheidungen.
Schritt 2: Seitenumfang planen
Als Nächstes überlegst du, welche Seiten deine Website braucht. Für viele lokale Unternehmen hat sich diese Struktur bewährt:
| Seite | Inhalt |
|---|---|
| Startseite | Überblick über dein Angebot, wichtigste Vorteile und direkter Kontaktweg |
| Leistungen | eigene Seiten für deine wichtigsten Leistungen |
| Über uns | wer hinter dem Unternehmen steht und wie du arbeitest |
| Projekte | Beispiele deiner Arbeit – nur mit Zustimmung deiner Kunden |
| Kontakt | Formular, Telefonnummer, Adresse und Erreichbarkeit |
| Impressum und Datenschutz | gesetzlich erforderliche Angaben |
Eigene Seiten für einzelne Leistungen haben einen Vorteil: Jede Seite lässt sich gezielt auf eine Leistung und passende Suchbegriffe ausrichten. Bietest du nur eine Leistung an, reicht oft eine One-Page-Website, auf der alle Informationen untereinander stehen.
Zur Einordnung: Mein Starter-Paket umfasst eine One-Page-Website, das Business-Paket bis zu 5 Seiten und das Premium-Paket bis zu 15 Seiten. Was die Pakete enthalten, erkläre ich im Ratgeber Was kostet eine Website für kleine Unternehmen?
Schritt 3: Inhalte sammeln
An den Inhalten geraten Website-Projekte am häufigsten ins Stocken. Es lohnt sich deshalb, früh zu sammeln, was bereits vorhanden ist. Fertig muss dabei noch nichts sein.
- Logo – am besten als Vektordatei (SVG, PDF oder EPS), sonst in möglichst hoher Auflösung
- Texte zu deinen Leistungen, deinem Unternehmen und deiner Arbeitsweise – Stichpunkte reichen für den Anfang
- Fotos von dir, deinem Team, deinen Räumen oder deinen Arbeiten
- Kontaktdaten, Öffnungs- oder Bürozeiten und dein Einsatzgebiet
- Kundenstimmen oder Projektbeispiele, die du veröffentlichen darfst
- Angaben für das Impressum, zum Beispiel Rechtsform und Registereintrag
- Häufige Kundenfragen, die auf der Website beantwortet werden sollen
Texte kannst du selbst bereitstellen oder auf Wunsch von mir erstellen lassen. Bei Bildern gilt: Eigene Fotos wirken meist glaubwürdiger als Stockfotos. Achte bei allen Bildern darauf, dass du sie auf deiner Website verwenden darfst.
Schritt 4: Funktionen festlegen
Überlege, was Besucher auf deiner Website tun sollen. Daraus ergeben sich die Funktionen. Unterscheide dabei zwischen dem, was zum Start nötig ist, und dem, was später folgen kann.
- Kontaktformular und Google-Maps-Karte
- Terminbuchung oder Terminanfrage
- WhatsApp-Chat oder KI-Chatbot für häufige Fragen
- Preisrechner oder Konfigurator
- ein Bereich, in dem du Inhalte selbst bearbeiten kannst
- mehrere Sprachen
Nicht jede Funktion muss sofort umgesetzt werden. Oft ist es sinnvoll, mit den wichtigsten Funktionen zu starten und die Website später zu erweitern.
Schritt 5: Budget und Zeitrahmen klären
Ein grober Budgetrahmen hilft, im Erstgespräch realistische Lösungen zu finden. Plane dabei nicht nur die Erstellung ein, sondern auch die laufenden Kosten für Domain und Hosting sowie mögliche Kosten für Bilder, Texte oder Pflege.
Auch der Zeitrahmen sollte früh feststehen. Wie lange ein Projekt dauert, hängt vom Umfang ab und davon, wann Texte, Bilder und dein Feedback vorliegen. Den Zeitplan vereinbaren wir vor Projektbeginn. Gibt es einen festen Termin, etwa eine Eröffnung oder einen Messeauftritt, nenne ihn am besten gleich im ersten Gespräch.
Schritt 6: Domain, Hosting und Zugänge prüfen
Hast du bereits eine Domain oder eine Website, kläre vorab ein paar technische Punkte:
- Bei welchem Anbieter liegt deine Domain, und hast du Zugriff auf das Kundenkonto?
- Laufen deine E-Mail-Postfächer über denselben Anbieter? Sie sollen bei einer Umstellung weiter funktionieren.
- Welche Inhalte der bisherigen Website sollen übernommen werden?
- Gibt es Seiten, die bei Google gut gefunden werden? Ihre Adressen sollten nach einem Relaunch auf die neuen Seiten weitergeleitet werden.
Hast du noch keine Domain, besprechen wir gemeinsam, welche Adresse und welches Hosting zu deinem Projekt passen. Domain und Hosting erwirbst du selbst, damit beide auf deinen Namen laufen.
Schicke Passwörter nicht ungefragt per E-Mail. Wie wir benötigte Zugänge sicher austauschen, besprechen wir im Projekt.
Schritt 7: Beispiele sammeln
Notiere dir zwei bis drei Websites, die dir gefallen – und auch solche, die dir nicht gefallen. Wichtiger als die Adresse ist die Begründung: Gefällt dir die Farbwahl, die Bildsprache, die Übersichtlichkeit oder eine bestimmte Funktion?
Schau dir auch die Websites deiner Mitbewerber an. Was machen sie gut, was fehlt? So erkennst du, wie du dich abheben kannst. Anregungen für verschiedene Branchen findest du in meinen Designbeispielen.
Fragen für das Erstgespräch
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären, was deine Website leisten soll. Diese Fragen stelle ich dir typischerweise:
- Was bietet dein Unternehmen an, und wer sind deine Kunden?
- Was ist das wichtigste Ziel deiner Website?
- Welche Seiten und Funktionen brauchst du?
- Welche Inhalte sind bereits vorhanden?
- Gibt es einen gewünschten Termin für die Veröffentlichung?
Diese Fragen solltest du deinem Webdesigner stellen – egal, mit wem du zusammenarbeitest:
- Gehört mir die fertige Website, und kann ich sie bei einem Wechsel mitnehmen?
- Welche einmaligen und laufenden Kosten kommen auf mich zu?
- Wie läuft die Abstimmung ab, und wie viele Feedbackrunden sind vorgesehen?
- Kann ich Inhalte später selbst ändern, oder übernimmst du das?
- Wie werden SEO-Grundlagen und Sicherheit berücksichtigt?
- Welche Unterstützung erhalte ich nach der Veröffentlichung?
So geht es nach dem Erstgespräch weiter
Bei MyFortiPage läuft ein Projekt in drei Schritten ab:
- Beratung & Angebot: Wir besprechen dein Unternehmen, deine Ziele und die gewünschten Funktionen. Anschließend erhältst du ein verbindliches Angebot mit klar definierten Leistungen.
- Design & Umsetzung: Ich gestalte und entwickle deine Website. Du erhältst einen ersten Entwurf, gibst Feedback, und wir stimmen Inhalte und Gestaltung gemeinsam ab.
- Prüfung & Veröffentlichung: Ich prüfe Darstellung, Funktionen und technische SEO-Grundlagen. Nach deiner Freigabe geht die Website online.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir sprechen per Telefon, Video oder E-Mail.